Durchführung der Hornhauttransplantation

Die Hornhauttransplantation wird ambulant oder stationär üblicherweise in Vollnarkose durchgeführt. In bestimmten Fällen ist auch eine örtliche Betäubung mit Tropfen oder mit Injektion von Betäubungsmittel hinter das Auge möglich.

 

Vor dem Eingriff wird ein Terminplan für Eingriff und Nachbehandlung aufgestellt. Ebenso wird vor der Operation die vom Patienten unterschriebene Einverständniserklärung sowie ein Bericht des Hausarztes über den Gesundheitszustand benötigt. Patienten mit Medikamenten zur Blutverdünnung sollten ASS (Aspirin) 10 Tage vor dem Eingriff absetzen; bei Einnahme von Marcumar sollte der Quickwert über 40 % liegen.  

                                                                                   

 

Nach der Operation sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen ausser einer gewissen körperlichen Schonung notwendig. Jeder Druck oder Schlag auf das operierte Auge sollte ebenso wie Reiben unbedingt vermieden werden. Die alte Brille sollte weiterhin zum Schutz getragen werden. Für die Nacht ist das Anlegen einer Augenschale für etwa vier Monate ratsam. Im weiteren Verlauf (Monate bis Jahre) nach der Operation sind regelmässige Kontrollen beim Augenarzt notwendig. Da die transplantierte Hornhaut etwa ein Jahr lang kein Gefühl hat, sollten Tätigkeiten wie Bohren, Meisseln, Schleifen oder auch sehr staubige Umgebungen vermieden werden. Bei Sehverschlechterung, Schmerzen oder im Heilverlauf ungewöhnlichen Ereignissen sollte der Augenarzt unverzüglich aufgesucht werden.

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