Erfahrungsberichte

Manuela H. erlitt vor 10 Jahren eine schwere Medikamentenvergiftung, welche eine gravierende Augenentzündung ausgelöst hat. Aufgrund dieser Vergiftung ist sie langsam erblindet. Eine Augenärztin überzeugte die junge Frau, dass sie mit der Verpflanzung einer neuen Augen-Hornhaut ihr Augenlicht wieder zurück erhält. Dank dieser Augen-Hornhautverpflanzung konnte sie ihr dreijähriges Kind zum ersten Mal in ihrem Leben sehen.

Werden Sie Augen-Hornhautspender! Schenken Sie neues Augenlicht!

Roger K., 42 Jahre: Eine starke Virusentzündung hat vor 17 Jahren zu einer Vernarbung der Hornhaut des linken Auges geführt. Innert weniger Wochen verlor Herr K. sein Sehvermögen am linken Auge. Die Augenhornhaut war durch die schwere Entzündung sehr dünn geworden. Jahrelang musste Herr K. mit seiner funktionellen Einäugigkeit zurechtkommen, die vor allem den Verlust des Tiefensehens und eine ständige Trübung des beidäugigen Seheindrucks bedeutet hat. Das plötzliche Aufreissen der dünnen Narbe zwang Herrn K., eine notfallmässige Hornhauttransplantation durchführen zu lassen. Schon in den ersten Tagen nach der Operation spürte Herr K. eine Sehverbesserung: er konnte wieder Formen und Farben wahrnehmen und war die lästige Trübung los, die auch den Seheindruck des rechten Auges beeinträchtigt hatte. Er sagt, wenn er gewusst hätte, wie viel Sehverbesserung eine Transplantation mit sich bringt, hätte er die Operation schon früher gewagt. Herr K. ist sehr dankbar, dass in der Notfallsituation ein Hornhauttransplantat bereit stand, das sein Auge gerettet hat. Dies wird nur durch die wertvolle Hornhautspende eines Menschen ermöglicht, der sich zu Lebzeiten hierzu bereit erklärt hat.

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Claudia B., 34 Jahre: Seit ihrem 20. Lebensjahr wurde das Sehvermögen an beiden Augen immer schlechter. Mit 30 Jahren wurden erstmals an beiden Augen Kontaktlinsen bei der Diagnose Keratokonus, einer speziellen fortschreitenden Hornhautverkrümmung, angepasst. Doch das Sehvermögen nahm am rechten Auge innerhalb eines Jahres rapide ab, weil die Hornhautverkrümmung zu einer starken Ausdünnung der Hornhaut mit Vernarbung geführt hatte. Frau B. konnte zu diesem Zeitpunkt mit dem rechten Auge keine grossen Zahlen mehr erkennen, sondern nur noch Handbewegungen wahrnehmen. Sie konnte Personen erst erkennen, wenn sie direkt vor ihr standen. Sie entschloss sich zur Hornhauttransplantation und musste noch ein halbes Jahr warten, bis eine Hornhaut für sie zur Verfügung stand. Nach der Transplantation besserte sich ihr Sehvermögen zusehends. Sie konnte bald wieder in ihrem Beruf als Kleinkinderzieherin arbeiten. Frau B. hat grosse Freude an der wieder gewonnenen Lebensqualität und ist „ihrem“ Hornhautspender sehr dankbar.

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Heidi S., 73 Jahre: Vor Jahrzehnten erkrankte Frau S. am Grünen Star, einem chronisch erhöhten Augeninnendruck. Am rechten Auge wurden mehrfache Operationen notwendig. Trotzdem wurde das rechte Auge immer schwächer und erblindete schliesslich. Nun hatte Frau S. nur noch das linke Auge, das glücklicherweise kaum vom Grünen Star betroffen war. Nach der Operation am Grauen Star, einer Linsentrübung, kam es nun am einzigen linken Auge zu einer fortschreitenden Hornhauttrübung mit Abnahme des Sehvermögens auf 5%. Damit konnte Frau S. nicht mehr lesen und sich nur mit Mühe noch orientieren. Die Hornhauttransplantation musste zügig erfolgen. Mit der neuen Hornhaut erholte sich das Sehvermögen stetig. Frau S. kann wieder Sport treiben, die Welt farbig sehen und mit angepasster Brillenkorrektur lesen. Damit kann sie wieder am Leben teilnehmen. Sie geniesst ihre wieder gewonnene Lebensqualität und ist sehr dankbar, dem Dunkel entronnen zu sein, weil ein verstorbener Mensch seine Augenhornhaut für sie gespendet hat.